Zunderarten


Zunder ist ein sehr leicht brennbares Material, welches wichtigster Bestandteil zum Feuer machen ist.

 

Er dient also zur Aufnahme von Funken und entzündet da durch das Feuer.

 

Man kann natürlichen Zunder in der Natur finden oder auch selber herstellen.

 


 Birkenrinde

 

Birkenrinde ist ein super Zunder. Selbst wenn sie feucht ist, brennt sie durch ihre ätherischen Öle. Dazu zupft man von der äußeren Rinde einfach dünne Streifen ab. Zusätzlich kann man dann noch die Rinde in den Händen auf fasern, damit die Öle frei gesetzt werden.

 

Diese Öle beschränken sich übrigens nicht nur auf die Rinde. Auch frisch geschlagenes Holz kann gut fürs Lagerfeuer genutzt werden.


Weiterer Zunder

 

Als Zunder dient fast alles was sehr schnell Feuer fängt und trocken ist.

 

So können z.B. auch trockene Gräser, Äste, Bast, Holzmehl, Nadeln, Zunderschwamm und Tannenzapfen sehr gute Zunderarten sein.


Watte mit Vaseline getränkt

 

Wattepads oder Watte werden in einen Gefrierbeutel gelegt und Vaseline wird dazu gegeben.

Danach wird alles ordentlich durch geknetet.

Der Vorteil hierbei ist, dass die Watte mit Vaseline sich wie ein Docht verhält und nun langsam durch den Fettgehalt abbrennt.

 

Des weiteren wird die Watte auch unempfindlicher gegen Wasser.

 

(Benutzt die richtige Vaseline, also auf Ölbasis)


      Tampons mit Wachs

      

Wachsreste werden in eine Glas gelegt und anschließend z.B. auf der Herdplatte erwärmt. Wenn das Wachs flüssig ist, taucht man die Tampons komplett darin ein. Danach werden sie zum abkühlen abgelegt und anschließend verpackt.

Zum Benutzen, werden die Tampons einfach aufgebrochen und zerrupft.

 

Auch hier ist der Vorteil, die Unempfindlichkeit gegen Wasser und das langsamere abbrennen. Im Gegensatz zu Vaseline, die man hier auch benutzen kann, schmiert die Wachsmethode nicht so.